Der Gesprächskreis Homosexualität

der Ev. Advent-Zachäus-Kirchengemeinde Berlin-Prenzlauer Berg
war Initiator der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.

Totgeschlagen - Totgeschwiegen -
den homosexuellen Opfern
des Nationalsozialismus

<Gedenktafel für die Homosexuellen Opfer - KZ Sachsenhausen

Stolpersteine

für die bisher namentlich bekannten ermordeten Homosexuellen des KZ Sachsenhausen

Alfred Fishel



Kein Stolperstein vorhanden.
Geboren am: 10.05.1910
Geburtsort: Karlsruhe
Ermordet am: 29.04.1940
Verlegeort:  
Initiator:  
Zum Lebensweg: Alfred Fishel wurde am 10. Mai 1910 in Karlsruhe geboren.1 Seine Mutter hieß Sally Fishel. Der ledige Fishel war später als Kaufmann tätig und wohnte in Karlsruhe in der Herrenstraße 21. Er blieb ledig. Da er jüdischer Abstammung war, zwangen ihm die Nazis den zweiten Vornamen „Israel“ auf.

Anfang 1940, vermutlich im Februar, transportierte die Polizei ihn in das KZ Sachsenhausen, wo er als § 175-Häftling die Häftlingsnummer 20.516 erhielt.

Bereits am 29. April 1940 um 19.40 Uhr verstarb Alfred Fishel dort nach wenigen Monaten im KZ, angeblich an Herzschlag im Alter von 29 Jahren.
Text und Recherche: Rainer Hoffschildt, Hannover. Ich danke Joachim Müller, Berlin, für die Informationen.
Quellen:
1  KZ Sachsenhausen 1939-1945: ⟩ Internet-Totenbuch der Gedenkstätte Sachsenhausen.
   Schwul-lesbisches Zentrum Stuttgart Weissenburg e.V ⟩  Der Liebe wegen...Alfred Fishel
   Gedenkbuch Alfred Fishel in der Zentralen Datenbank von ⟩  Yad Vashem ¦ Shoah Opfernamen