Der Gesprächskreis Homosexualität

der Ev. Advent-Zachäus-Kirchengemeinde Berlin-Prenzlauer Berg
war Initiator der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.

Totgeschlagen - Totgeschwiegen -
den homosexuellen Opfern
des Nationalsozialismus

<Gedenktafel für die Homosexuellen Opfer - KZ Sachsenhausen

Stolpersteine

für die bisher namentlich bekannten ermordeten Homosexuellen des KZ Sachsenhausen

Alois Hufnagel



Kein Stolperstein vorhanden, hier nur der Leidensweg.
Geboren am: 17.06.1888
Geburtsort: Aurach
Ermordet am: 05.12.1942
Verlegeort:  
Initiator:  
Zum Lebensweg: Alois Hufnagel oder Hufnagl wurde am 17. Juni 1888 in Aurach geboren. Er wohnte später in Kasten bei St. Pölten in Österreich.1

Die Polizei transportierte ihn am 13. Juli 1942 in das KZ Flossenbürg in Bayern, wo die SS ihn als §175-Häftling einstufte und ihn zur Nummer 2.285 machte. Von Flossenbürg überführte man ihn am 24. Oktober 1942 in das KZ Sachsenhausen.
Alois Hufnagel oder Hufnagl verstarb am 5. Dezember 1942 im KZ Sachsenhausen im AL Klinker im Alter von 54 Jahren.

Autor: Rainer Hoffschildt, Hannover. Ich danke Prof. Rüdiger Lautmann, Berlin, der im ITS in Bad Arolsen forschte, für Informationen.
Ich danke William Schaefer, Denzlingen, für Informationen.
Fussnoten:
1  KZ Sachsenhausen 1939-1945: ⟩ Internet-Totenbuch der Gedenkstätte Sachsenhausen.
   Archiv der Gedenkstätte Flossenbürg, Signatur: AGFI S.22.0061.