Der Gesprächskreis Homosexualität

der Ev. Advent-Zachäus-Kirchengemeinde Berlin-Prenzlauer Berg
war Initiator der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.

Totgeschlagen - Totgeschwiegen -
den homosexuellen Opfern
des Nationalsozialismus

<Gedenktafel für die Homosexuellen Opfer - KZ Sachsenhausen

Stolpersteine

für die bisher namentlich bekannten ermordeten Homosexuellen des KZ Sachsenhausen

Artur Pillack



Kein Stolperstein vorhanden.
Geboren am: 07.08.1891
Geburtsort: Dresden
Ermordet am: 22.04.1940
Verlegeort:  
Initiator:  
Zum Lebensweg: Artur Pillack wurde am 7. August 1891 in Dresden in Sachsen geboren.1 Er wohnte später in Berlin-Charlottenburg in der Grollmannstraße 10, war nicht verheiratet, glaubenslos und von Beruf Schneider.

Am 2. März 1940 transportierte man ihn in das KZ Sachsenhausen bei Berlin, wo die SS ihn als §175-Häftling einstufte und er die Häftlingsnummer 20.625 erhielt. Artur Pillack verstarb am 22. April 1940 im Alter von 48 Jahren im KZ Sachsenhausen angeblich an Körperschwäche.
Autor: Rainer Hoffschildt, Hannover (Dezember 2017). Ich danke Fred Brade und Joachim Müller, beide Berlin, für die Informationen aus dem Archiv der Gedenkstätte Sachsenhausen.

Fussnoten:
1 KZ Sachsenhausen 1939-1945: ⟩ Internet-Totenbuch der Gedenkstätte Sachsenhausen.