Der Gesprächskreis Homosexualität

der Ev. Advent-Zachäus-Kirchengemeinde Berlin-Prenzlauer Berg
war Initiator der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.

Totgeschlagen - Totgeschwiegen -
den homosexuellen Opfern
des Nationalsozialismus

Gedenktafel für die Homosexuellen Opfer - KZ Sachsenhausen

Stolpersteine

für die bisher namentlich bekannten ermordeten Homosexuellen des KZ Sachsenhausen

Alfred Schneider

Stolperstein Alfred Schneider Geboren am: 14.04.1906
Geburtsort: Esborn | Westfalen
Ermordet am: 25.06.1941
Verlegeort:  44805 Bochum-Harpen, Bushaltestelle Freyaweg/Harpener Hellweg
Initiator: rosa strippe e.V., Bochum
Zum Lebensweg: Alfred Eduard Schneider, geboren am 14. April 1906 in Wengern (Ennepe-Ruhr-Kreis), Bergmann von Beruf, lebte in Bochum-Harpen, Maischützenstraße 66 und 106.

Deportation am 19.10.1940 in das KZ Sachsenhausen bei Berlin, dort sogleich unter verschärften Bedingungen in der Strafkompanie. ... angeblich Tod in Sachsenhausen am 25. Juni 1941.
Alfred Schneider wurde nur 35 Jahre alt.

Nach Auskunft der in Bochum lebenden Nichte erhielt eine Schwester von Alfred Schneider die Todesnachricht aus Sachsenhausen. Die ihr nach Bochum zugestellte Urne wurde auf dem Friedhof an der Gerther Straße in Bochum-Harpen beigesetzt. Das Grab existiert nicht mehr.

Ausführlicher:
Wir erinnern an Alfred Schneider (pdf)
Bild: © Jürgen Wenke, rosa strippe e.V.