Der Gesprächskreis Homosexualität

der Ev. Advent-Zachäus-Kirchengemeinde Berlin-Prenzlauer Berg
war Initiator der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.

Totgeschlagen - Totgeschwiegen -
den homosexuellen Opfern
des Nationalsozialismus

<Gedenktafel für die Homosexuellen Opfer - KZ Sachsenhausen

Stolpersteine

für die bisher namentlich bekannten ermordeten Homosexuellen des KZ Sachsenhausen

Erwin Rührmund



Kein Stolperstein vorhanden.
Geboren am: 30.04.1904
Geburtsort: Spandau b. Berlin | seit 1920 Berlin-Spandau
Ermordet am: 10.05.1938
Verlegeort:  
Initiator:  
Zum Lebensweg: Erwin Rührmund wurde am 30. April 1904 in Spandau bei Berlin geboren.1

Anscheinend transportierte man ihn als §175-Häftling zweimal in das KZ Sachsenhausen bei Berlin, denn er erhielt die zwei Häftlingsnummern 621und 1.408. Beide Nummern sprechen dafür, dass er sehr früh in das Lager kam.

Erwin Rührmund verstarb am 10. Mai 1938 im Alter von 34 Jahren im KZ Sachsenhausen.
Autor: Rainer Hoffschildt, Hannover (Dezember 2017). Ich danke Fred Brade und Joachim Müller, beide Berlin, für die Informationen aus dem Archiv der Gedenkstätte Sachsenhausen.

Fussnoten:
1 KZ Sachsenhausen 1939-1945: ⟩ Internet-Totenbuch der Gedenkstätte Sachsenhausen.
  Karteikarten im Hauptregister des Internationalen Suchdienstes in Bad Arolsen.