Der Gesprächskreis Homosexualität

der Ev. Advent-Zachäus-Kirchengemeinde Berlin-Prenzlauer Berg
war Initiator der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.

Totgeschlagen - Totgeschwiegen -
den homosexuellen Opfern
des Nationalsozialismus

<Gedenktafel für die Homosexuellen Opfer - KZ Sachsenhausen

Stolpersteine

für die bisher namentlich bekannten ermordeten Homosexuellen des KZ Sachsenhausen

Friedrich Frank



Kein Stolperstein vorhanden.
Geboren am: 03.01.1894
Geburtsort: Gurein | Brünn (Tschechien)
Ermordet am: 25.06.1940
Verlegeort:  
Initiator:  
Zum Lebensweg: Friedrich Frank wurde am 3. Januar 1894 in Gurein bei Brünn in Tschechien geboren und katholisch getauft.1 Der Ledige wohnte später in Zwittau in Tschechien und war von Beruf Kaufmann. Er könnte deutscher oder tschechischer Staatsangehöriger sein.

Am 5. April 1940 transportierte man ihn in das KZ Sachsenhausen bei Berlin, wo ihn die SS als §175-"Schutzhäftling" einstufte und er die Häftlingsnummer 18.181 erhielt. Friedrich Frank verstarb am 25. Juni 1940 im Alter von 46 Jahren im KZ Sachsenhausen. Nach offiziellen Angaben der SS verstarb er angeblich um 6:15 Uhr an einer Lungenentzündung.
Autor: Rainer Hoffschildt, Hannover. Ich danke Fred Brade und Joachim Müller, beide Berlin, für die Informationen aus dem Archiv der Gedenkstätte Sachsenhausen.
Fussnoten:
1  KZ Sachsenhausen 1939-1945: ⟩ Internet-Totenbuch der Gedenkstätte Sachsenhausen.