Der Gesprächskreis Homosexualität

der Ev. Advent-Zachäus-Kirchengemeinde Berlin-Prenzlauer Berg
war Initiator der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.

Totgeschlagen - Totgeschwiegen -
den homosexuellen Opfern
des Nationalsozialismus

<Gedenktafel für die Homosexuellen Opfer - KZ Sachsenhausen

Stolpersteine

für die bisher namentlich bekannten ermordeten Homosexuellen des KZ Sachsenhausen

Friedrich Kurt Möhmel



Kein Stolperstein vorhanden.
Geboren am: 29.04.1896
Geburtsort: Leipzig
Ermordet am: 06.11.1941
Verlegeort:  
Initiator:  
Zum Lebensweg: Friedrich Kurt Möhmel wurde am 29. April 1896 in Leipzig in Sachsen geboren und evangelisch getauft.1 Der Ledige wohnte auch später in Leipzig und war von Beruf angestellter Handlungsgehilfe.

Etwa im April 1941 transportierte man ihn in das KZ Sachsenhausen, wo ihn die SS als "§175-Berufsverbrecher" einstufte und er die Häftlingsnummer 37.568 erhielt. Er erkrankte und musste am 16. Oktober 1941 in das Häftlingskrankenrevier.

Friedrich Möhmel verstarb am 6. November 1941 im Alter von 45 Jahren im Häftlingskrankenrevier des KZ Sachsenhausen angeblich an Herzversagen.
Autor: Rainer Hoffschildt, Hannover (März 2018). Ich danke Fred Brade und Joachim Müller, beide Berlin, für die Informationen aus dem Archiv der Gedenkstätte Sachsenhausen.
Ich danke Prof. Rüdiger Lautmann, Berlin, der im Internationalen Suchdienst in Bad Arolsen forschte, für zusätzliche Informationen.
Fussnoten:
1 KZ Sachsenhausen 1939-1945: ⟩ Internet-Totenbuch der Gedenkstätte Sachsenhausen.