Der Gesprächskreis Homosexualität

der Ev. Advent-Zachäus-Kirchengemeinde Berlin-Prenzlauer Berg
war Initiator der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.

Totgeschlagen - Totgeschwiegen -
den homosexuellen Opfern
des Nationalsozialismus

<Gedenktafel für die Homosexuellen Opfer - KZ Sachsenhausen

Stolpersteine

für die bisher namentlich bekannten ermordeten Homosexuellen des KZ Sachsenhausen

Gerhard Kretzschmar



Kein Stolperstein vorhanden.
Geboren am: 15.06.1909
Geburtsort: Ober-Neundorf | Krs. Görlitz
Ermordet am: 11.02.1942
Verlegeort:  
Initiator:  
Zum Lebensweg: Gerhard Kretzschmar wurde am 15. Juni 1909 in Ober-Neundorf im Kreis Plauen in Sachsen geboren und evangelisch getauft.1 Der Ledige wohnte später in Watenstedt bei Braunschweig im heutigen Niedersachsen und war von Beruf Monteur. Bei dem Wohnort handelt es sich wohl um Salzgitter-Watenstedt, Standort vieler Lager und der Hermann-Göring-Stahlwerke.

Ende 1941 transportierte man ihn in das KZ Sachsenhausen bei Berlin, wo ihn die SS als §175-"Berufsverbrecher" einstufte und er die Häftlingsnummer 39.972 erhielt. Gerhard Kretzschmar verstarb am 11. Februar 1942 im Alter von 32 Jahren im KZ Sachsenhausen.
Autor: Rainer Hoffschildt, Hannover (Dezember 2017). Ich danke Fred Brade und Joachim Müller, beide Berlin, für die Informationen aus dem Archiv der Gedenkstätte Sachsenhausen.
Fussnoten:
1 KZ Sachsenhausen 1939-1945: ⟩ Internet-Totenbuch der Gedenkstätte Sachsenhausen.