Der Gesprächskreis Homosexualität

der Ev. Advent-Zachäus-Kirchengemeinde Berlin-Prenzlauer Berg
war Initiator der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.

Totgeschlagen - Totgeschwiegen -
den homosexuellen Opfern
des Nationalsozialismus

Gedenktafel für die Homosexuellen Opfer - KZ Sachsenhausen

Stolpersteine

für die bisher namentlich bekannten ermordeten Homosexuellen des KZ Sachsenhausen

Hans Anzel

Stolperstein Hans Anzel Geboren am: 11.06.1911
Geburtsort: Zwickau
Ermordet am: 25.02.1943
Verlegeort: ⟩ 44791, Bochum, Josephstraße 41
Initiator: rosa strippe e.V., Bochum
Zum Lebensweg: Nach Wilhelm Hünnebeck, Rechtsanwalt und Notar, (Bochum, *1897 bis Hamburg, 1976) und Friedrich Heintze, technischer Angestellter (Bochum, *1902 bis KZ Neuengamme bei Hamburg, 1944) ist Hans Anzel, (Zwickau, *1911 bis KZ Sachsenhausen bei Berlin, 1943) nun die dritte Person, die ihren Lebensmittelpunkt in Bochum hatte und wegen Homosexualität verfolgt wurde und an die mit einem Stolperstein erinnert wird.

Als Hans Anzel am Donnerstag, den 25. Februar 1943 um 22 Uhr im Konzentrationslager Sachsenhausen in Oranienburg bei Berlin im Alter von nur 31 Jahren starb (ermordet wurde), ging für ihn ein mehrjähriges Martyrium zu Ende. Die offizielle Todesursache wurde mit "Doppelseitiger Lungenentzündung"; angegeben. In der Veränderungsmeldung des KZ Sachsenhausen vom 27. Februar 1943 wurde Anzel mit der Häftlingsnummer 57 552 geführt, als Häftlingskategorie war BV / 175 vermerkt.

Ausführlicher:
Wir erinnern an Hans Anzel (pdf)
Bild: © Jürgen Wenke, rosa strippe e.V.