Der Gesprächskreis Homosexualität

der Ev. Advent-Zachäus-Kirchengemeinde Berlin-Prenzlauer Berg
war Initiator der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.

Totgeschlagen - Totgeschwiegen -
den homosexuellen Opfern
des Nationalsozialismus

<Gedenktafel für die Homosexuellen Opfer - KZ Sachsenhausen

Stolpersteine

für die bisher namentlich bekannten ermordeten Homosexuellen des KZ Sachsenhausen

Hans Friedrich Johannes Heinrich Beese



Kein Stolperstein vorhanden.
Geboren am: 01.06.1900
Geburtsort: Rostock
Ermordet am: 10.12.1941
Verlegeort:  
Initiator:  
Zum Lebensweg: Hans Friedrich Johannes Heinrich Beese wurde am 1. Juni 1900 in Rostock in Mecklenburg geboren und evangelisch getauft.1 Er wohnte später in Berlin in der Pritzwalker Straße, war geschieden und von Beruf Dreher.

Etwa im Juni oder Juli transportierte man ihn in das KZ Sachsenhausen bei Berlin, wo ihn die SS als §175-Häftling einstufte und er die Häftlingsnummer 38.422 erhielt. Hans Beese verstarb am 10. Dezember 1941 um 9:00 Uhr im Alter von 41 Jahren im Krankenrevier des KZ Sachsenhausen angeblich an Kreislaufschwäche beim Grundleiden Ruhr.
Autor: Rainer Hoffschildt, Hannover (Dezember 2017). Ich danke Prof. Rüdiger Lautmann, Berlin, der im Internationalen Suchdienst in Bad Arolsen forschte, für Informationen.
Ich danke Fred Brade, Berlin, für die Informationen aus dem Archiv der Gedenkstätte Sachsenhausen. Ich danke dem Historiker Andreas Sternweiler, Berlin, für Informationen.
Fussnoten:
1 KZ Sachsenhausen 1939-1945: ⟩ Internet-Totenbuch der Gedenkstätte Sachsenhausen.