Der Gesprächskreis Homosexualität

der Ev. Advent-Zachäus-Kirchengemeinde Berlin-Prenzlauer Berg
war Initiator der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.

Totgeschlagen - Totgeschwiegen -
den homosexuellen Opfern
des Nationalsozialismus

<Gedenktafel für die Homosexuellen Opfer - KZ Sachsenhausen

Stolpersteine

für die bisher namentlich bekannten ermordeten Homosexuellen des KZ Sachsenhausen

Hermann Doll



Kein Stolperstein vorhanden.
Geboren am: 27.09.1900
Geburtsort: Rostock
Ermordet am: 23.02.1940
Verlegeort:  
Initiator:  
Zum Lebensweg: Hermann Doll wurde am 27. September 1900 in Rostock an der Ostsee in Mecklenburg geboren und evangelisch getauft.1 Der Ledige wohnte später in Güstrow in Mecklenburg und war von Beruf Kaufmann.

Am 13. August 1939 transportierte ihn die Polizei in das KZ Sachsenhausen bei Berlin, wo ihn die SS als §175-Häftling einstufte und er die Häftlingsnummer 394 erhielt. Hermann Doll verstarb am 23. Februar 1940 im Alter von 39 Jahren im KZ Sachsenhausen.
Autor: Rainer Hoffschildt, Hannover. Ich danke Fred Brade und Joachim Müller, beide Berlin, für die Informationen aus dem Archiv der Gedenkstätte Sachsenhausen.

Fussnoten:
1  KZ Sachsenhausen 1939-1945: ⟩ Internet-Totenbuch der Gedenkstätte Sachsenhausen.