Der Gesprächskreis Homosexualität

der Ev. Advent-Zachäus-Kirchengemeinde Berlin-Prenzlauer Berg
war Initiator der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.

Totgeschlagen - Totgeschwiegen -
den homosexuellen Opfern
des Nationalsozialismus

<Gedenktafel für die Homosexuellen Opfer - KZ Sachsenhausen

Stolpersteine

für die bisher namentlich bekannten ermordeten Homosexuellen des KZ Sachsenhausen

Heinz Stargard



Homosexueller Jude!
Kein Stolperstein vorhanden.
Geboren am: 20.01.1921
Geburtsort: Gumbinnen | Ostpreußen
Ermordet am: 29.05.1942
Verlegeort:  
Initiator:  
Zum Lebensweg: Heinz Stargard wurde am 20. Januar 1921 in Gumbinnen in Ostpreußen geboren.1 Er lebte später in Berlin und war von Beruf Gärtner.

1937 verurteilte den 16-Jährigen ein Gericht nach §175 zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr und sechs Monaten. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.

Heinz Stargard wurde am 29. Mai 1942 im Alter von 21 Jahren im KZ Sachsenhausen erschossen. Er gehörte er zu der Gruppe der Juden die nach dem Brandanschlag auf die NS-Ausstellung "Das Sowjetparadies" im KZ Sachsenhausen ermordet wurden.
⟩ Siehe Fussnoten/Anmerkungen.

Gedenkbuch Yad Vashem Aus der: ⟩  Zentralen Datenbank der Namen der Holocaustopfer Yad Vashem ¦ Shoah Opfernamen:
Heinz Stargard wurde im Jahr 1921 in Gumbinnen, Deutsches Reich geboren. Vor dem Zweiten Weltkrieg lebte er in Berlin, Deutsches Reich. Während des Krieges war er in Sachsenhausen, Deutsches Reich.. Heinz wurde in der Schoah ermordet.
Aus dem ⟩  Gedenkbuch Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945:
Stargard, Heinz geboren am 20. Januar 1921 in Gumbinnen / - / Ostpreußen
wohnhaft in Berlin (Pankow) und Berlin (Prenzlauer Berg)
Deportation:
ab Berlin
27.05.1942-28.05.1942, Sachsenhausen, Konzentrationslager
Todesdatum: 28. Mai 1942
Todesort: Sachsenhausen, Konzentrationslager

 🔎 Gedenkbuch Heinz Stargard.
Autor: Rainer Hoffschildt, Hannover (Dezember 2017). Ich danke Fred Brade und Joachim Müller, beide Berlin, für die Informationen aus dem Archiv der Gedenkstätte Sachsenhausen.
Ich danke Sven Langhammer für Informationen zum KZ Lichtenburg. Karteikarte im Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, Bestand G 30 Rodgau, Rodgau-Karteikarten.
Recherchen in der Datenbank Yad Vashem und im Gedenkbuch des Bundesarchivs: Lothar Dönitz, Berlin 2018.
Fußnoten:
1 KZ Sachsenhausen 1939-1945: ⟩ Internet-Totenbuch der Gedenkstätte Sachsenhausen.
   Emil Büge: 1470 KZ-Geheimnisse, Seite 235, Metropol Verlag Berlin, 2010