Der Gesprächskreis Homosexualität

der Ev. Advent-Zachäus-Kirchengemeinde Berlin-Prenzlauer Berg
war Initiator der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.

Totgeschlagen - Totgeschwiegen -
den homosexuellen Opfern
des Nationalsozialismus

Gedenktafel für die Homosexuellen Opfer - KZ Sachsenhausen

Stolpersteine

für die bisher namentlich bekannten ermordeten Homosexuellen des KZ Sachsenhausen

Heinrich Wahle

Stolperstein Heinrich Wahle Geboren am: 06.11.1897
Geburtsort: Hamme | Bochum
Ermordet am: 17.07.1942
Verlegeort: ⟩ 44793 Bochum, vor dem Eckhaus Westring/Alleestraße 22 (vorm. Humboldtstraße 4)
Initiator: rosa strippe e.V., Bochum
Zum Lebensweg: Heinrich Wahle, geboren am 6. November 1897 in Bochum-Hamme, Volksschullehrer von Beruf, lebte bis 1938 in Bochum.

Deportation in das KZ Sachsenhausen bei Berlin. Er trug den Rosa Winkel mit der Häftlingsnummer 39 468. Bei der Mordaktion an Homosexuellen im Klinkerwerk1 kam auch Heinrich Wahle ums Leben.
Angebliche Todesursache „Kopfschuss bei Fluchtversuch“.

Im Jahr 2016 wurde bekannt, dass Heinrich Wahle einen schwulen Neffen, Klaus Born, hatte. Das Familienleben wird jetzt näher erforscht.
Klaus Born wurde in der Bundesrepublik Deutschland als 175' er strafrechtlich verfolgt. Jetzt kämpft er gemeinsam mit den Opfern des Schandparagrafen um seine Rehabilitirung. Diese soll noch in diesem Jahr erfolgen.

Erfahren Sie mehr über Klaus Born und Heinrich Wahle

1Vgl. Emil Büge: 1470 KZ-Geheimnisse, Seite 155, Metropol Verlag Berlin, 2010

Ausführlicher:
Wir erinnnern an Heinrich Wahle (pdf)
Bild: © Jürgen Wenke, rosa strippe e.V.