Der Gesprächskreis Homosexualität

der Ev. Advent-Zachäus-Kirchengemeinde Berlin-Prenzlauer Berg
war Initiator der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.

Totgeschlagen - Totgeschwiegen -
den homosexuellen Opfern
des Nationalsozialismus

<Gedenktafel für die Homosexuellen Opfer - KZ Sachsenhausen

Stolpersteine

für die bisher namentlich bekannten ermordeten Homosexuellen des KZ Sachsenhausen

Johann Gattinger



Kein Stolperstein vorhanden.
Geboren am: 04.03.1892
Geburtsort: Vöcklabruck | Österreich
Ermordet am: 14.04.1940
Verlegeort:  
Initiator:  
Zum Lebensweg: Johann Gattinger wurde am 4. März 1892 in Staudath bei Vöcklabruck in Österreich geboren und katholisch getauft.1 Der Ledige wohnte später in Linz in Österreich und war von Beruf Arbeiter.

Am 11. April 1940 transportierte man ihn in das KZ Sachsenhausen bei Berlin, wo die SS ihn als §175-"Berufsverbrecher" einstufte und er die Häftlingsnummer 18.421 erhielt. Johann Gattinger verstarb vier Tage später am 14. April 1940 im Alter von 48 Jahren im KZ Sachsenhausen.
Autor: Rainer Hoffschildt, Hannover. Ich danke Fred Brade und Joachim Müller, beide Berlin, für die Informationen aus dem Archiv der Gedenkstätte Sachsenhausen.
Fussnoten:
1  KZ Sachsenhausen 1939-1945: ⟩ Internet-Totenbuch der Gedenkstätte Sachsenhausen.