Der Gesprächskreis Homosexualität

der Ev. Advent-Zachäus-Kirchengemeinde Berlin-Prenzlauer Berg
war Initiator der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.

Totgeschlagen - Totgeschwiegen -
den homosexuellen Opfern
des Nationalsozialismus

<Gedenktafel für die Homosexuellen Opfer - KZ Sachsenhausen

Stolpersteine

für die bisher namentlich bekannten ermordeten Homosexuellen des KZ Sachsenhausen

Johann Günther



Kein Stolperstein vorhanden.
Geboren am: 23.09.1881
Geburtsort: Machtlos | Hessen
Ermordet am: 12.04.1940
Verlegeort:  
Initiator:  
Zum Lebensweg: Johann Günther wurde am 23. September 1881 in Machtlos in Hessen geboren und evangelisch getauft.1 Der Ledige wohnte später in Frankfurt am Main in der Münzgasse 7 und war von Beruf Kellner.

Am 30. November oder 1. Dezember 1939 transportierte man ihn in das KZ Sachsenhausen bei Berlin, wo die SS ihn als §175-Häftling einstufte und er die Häftlingsnummer 11.145 erhielt. Johann Günther verstarb am 26. Dezember 1939 im Alter von 58 Jahren im KZ Sachsenhausen. Zu seinem Tod gab die SS an, er sei um 12.20 Uhr an Herzversagen beim Grundleiden Körperschwäche verstorben.
Autor: Rainer Hoffschildt, Hannover (Dezember 2017). Ich danke Fred Brade und Joachim Müller, beide Berlin, für die Informationen aus dem Archiv der Gedenkstätte Sachsenhausen. Ich danke dem Historiker Andreas Sternweiler, Berlin, für Informationen.
Fussnoten:
1  KZ Sachsenhausen 1939-1945: ⟩ Internet-Totenbuch der Gedenkstätte Sachsenhausen.