Der Gesprächskreis Homosexualität

der Ev. Advent-Zachäus-Kirchengemeinde Berlin-Prenzlauer Berg
war Initiator der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.

Totgeschlagen - Totgeschwiegen -
den homosexuellen Opfern
des Nationalsozialismus

<Gedenktafel für die Homosexuellen Opfer - KZ Sachsenhausen

Stolpersteine

für die bisher namentlich bekannten ermordeten Homosexuellen des KZ Sachsenhausen

Jakob Kahn



Kein Stolperstein vorhanden.
Geboren am: 05.11.1882
Geburtsort: Witzenhausen | Werra, Hessen
Ermordet am: 12.04.1940
Verlegeort:  
Initiator:  
Zum Lebensweg: Jakob Kahn wurde am 5. November 1882 in Witzenhausen an der Werra in Hessen geboren.1 Er wohnte später in Frankfurt am Main in der Allerheiligenstraße 26, war nicht verheiratet und von Beruf Fotograf.
Da er jüdischer Abstammung war, zwangen ihm die Nationalsozialisten den zweiten Vornamen "Israel" auf.
Im Frühjahr 1940, wahrscheinlich am 8. Februar 1940, transportierte man ihn in das KZ Sachsenhausen bei Berlin, wo die SS ihn als §175-Häftling und als Juden einstuften und er die Häftlingsnummer 10.468 erhielt.
Jakob Kahn verstarb am 12. April 1940 im Alter von 57 Jahren im KZ Sachsenhausen. Zu seinem Tod teilte die SS mit, er sei angeblich um 14:30 Uhr durch eine Beinschwellung und eine Kreislaufschwäche umgekommen.
Autor: Rainer Hoffschildt, Hannover (Dezember 2017). Ich danke Fred Brade und Joachim Müller, beide Berlin, für die Informationen aus dem Archiv der Gedenkstätte Sachsenhausen.
Fussnoten:
1  KZ Sachsenhausen 1939-1945: ⟩ Internet-Totenbuch der Gedenkstätte Sachsenhausen.
   Gedenkbuch Jacob Kahn in der Zentralen Datenbank von ⟩  Yad Vashem ¦ Shoah Opfernamen