Der Gesprächskreis Homosexualität

der Ev. Advent-Zachäus-Kirchengemeinde Berlin-Prenzlauer Berg
war Initiator der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.

Totgeschlagen - Totgeschwiegen -
den homosexuellen Opfern
des Nationalsozialismus

<Gedenktafel für die Homosexuellen Opfer - KZ Sachsenhausen

Stolpersteine

für die bisher namentlich bekannten ermordeten Homosexuellen des KZ Sachsenhausen

Johannes Ernst Christian Koch



Kein Stolperstein vorhanden.
Geboren am: 28.02.1889
Geburtsort: Sandberg | Gostyn, Posen
Ermordet am: 18.11.1941
Verlegeort:  
Initiator:  
Zum Lebensweg: Johannes Ernst Christian Koch wurde am 28. Februar 1889 in Sandberg bei Gostyn in Posen geboren und evangelisch getauft.1 Er wohnte später in Berlin, war verheiratet und von Beruf Arbeiter.

Etwa im August oder September 1941 transportierte man ihn in das KZ Sachsenhausen bei Berlin, wo ihn die SS als §175-"Berufsverbrecher" einstufte und er die Häftlingsnummer 39.194 erhielt. Er erkrankte und musste am 14. November 1941 in das Häftlingskrankenrevier. Johannes Koch verstarb am 18. November 1941 im Alter von 52 Jahren im Krankenrevier des KZ Sachsenhausen.
Autor: Rainer Hoffschildt, Hannover (Dezember 2017). Ich danke Fred Brade, Berlin, für die Informationen aus dem Archiv der Gedenkstätte Sachsenhausen.
Fussnoten:
1 KZ Sachsenhausen 1939-1945: ⟩ Internet-Totenbuch der Gedenkstätte Sachsenhausen.