Der Gesprächskreis Homosexualität

der Ev. Advent-Zachäus-Kirchengemeinde Berlin-Prenzlauer Berg
war Initiator der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.

Totgeschlagen - Totgeschwiegen -
den homosexuellen Opfern
des Nationalsozialismus

<Gedenktafel für die Homosexuellen Opfer - KZ Sachsenhausen

Stolpersteine

für die bisher namentlich bekannten ermordeten Homosexuellen des KZ Sachsenhausen

Kurt Heinrich Schneider



Kein Stolperstein vorhanden.
Geboren am: 20.06.1896
Geburtsort: Sorau | Lausitz
Ermordet am: 22.03.1942
Verlegeort:  
Initiator:  
Zum Lebensweg: Kurt Heinrich Schneider wurde am 20. Juni 1896 in Sorau in der Lausitz, heute Polen, geboren und evangelisch getauft.1 Der Ledige wohnte später in Christianstadt, heute Polen, und war von Beruf Oberkellner.

Im zweiten Halbjahr 1941 transportierte man ihn in das KZ Sachsenhausen, wo ihn die SS als "§175-Berufsverbrecher" einstufte und er die Häftlingsnummer 38.937 erhielt. Er erkrankte und musste am 12. Oktober 1941 in das Häftlingskrankenrevier. Kurt Heinrich Schneider verstarb am 22. März 1942 im Alter von 45 Jahren im KZ Sachsenhausen.
Autor: Rainer Hoffschildt, Hannover (März 2018). Ich danke Fred Brade und Joachim Müller, beide Berlin, für die Informationen aus dem Archiv der Gedenkstätte Sachsenhausen.
Fussnoten:
1 KZ Sachsenhausen 1939-1945: ⟩ Internet-Totenbuch der Gedenkstätte Sachsenhausen.