Der Gesprächskreis Homosexualität

der Ev. Advent-Zachäus-Kirchengemeinde Berlin-Prenzlauer Berg
war Initiator der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.

Totgeschlagen - Totgeschwiegen -
den homosexuellen Opfern
des Nationalsozialismus

Gedenktafel für die Homosexuellen Opfer - KZ Sachsenhausen

Stolpersteine

für die bisher namentlich bekannten ermordeten Homosexuellen des KZ Sachsenhausen

Wilhelm Karl Dietrich Paul Ludwig Hollmann

Rosa Winkel Paul Hamme

Kein Stolperstein vorhanden!
Geboren am: 28.02.1943
Geburtsort: Hamburg Altona
Ermordet am: 13.02.1945
Verlegeort:  
Initiator:  
Zum Lebensweg: Wilhelm Karl Dietrich Paul Ludwig Hollmann wurde am 28. Februar 1913 in Hamburg-Altona geboren.1

Er hatte Probleme mit der Gestapo, vermutlich im Rheinland. Etwa im November 1940 transportierte man ihn in das KZ Sachsenhausen bei Berlin, wo die SS ihn als "§175-Schutzhäftling" einstufte und er die Häftlingsnummer 34.381 erhielt. Am 30. Mai 1941 befand er sich im Häftlingskrankenrevier in Sachsenhausen.

Ludwig Hollmann wurde am 13. Februar 1945 im Alter von 31 Jahren im KZ Sachsenhausen ermordet.
Autor: Rainer Hoffschild, Hannover (2018). Ich danke Fred Brade und Joachim Müller, beide Berlin, für die Informationen aus dem Archiv der Gedenkstätte Sachsenhausen.
Ich danke dem Historiker Christian-Alexander Wäldner, Weetzen, für zusätzliche Informationen vom Standesamt Hamburg-Altona, dem sein Tod nicht gemeldet wurde.
Fußnoten:
1 KZ Sachsenhausen 1939-1945: ⟩ Internet-Totenbuch der Gedenkstätte Sachsenhausen.
   Karteikarten im Hauptregister des Internationalen Suchdienstes in Bad Arolsen; hier wies eine Karteikarte auf eine Gestapoakte Nr. 52530 im Staatsarchiv Düsseldorf hin.