Der Gesprächskreis Homosexualität

der Ev. Advent-Zachäus-Kirchengemeinde Berlin-Prenzlauer Berg
war Initiator der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.

Totgeschlagen - Totgeschwiegen -
den homosexuellen Opfern
des Nationalsozialismus

Gedenktafel für die Homosexuellen Opfer - KZ Sachsenhausen

Stolpersteine

für die bisher namentlich bekannten ermordeten Homosexuellen des KZ Sachsenhausen

Otto Meinecke

Stolperstein Otto Meinecke

Straßenschild für Otto Meinecke
Geboren am: 20.10.1880
Geburtsort: Witten
Ermordet am: 13.07.1942
Stolperstein Verlegeort & ⟩ 44135 Dortmund, Kleppingstraße 6
Straßenbennung: Am 18.03.2016 wurde am "Dortmunder U", die bisher unbenannte Straße, die die Brinckhoffstraße (etwa Nr. 30) mit der Ritterstraße/Übelgönne verbindet, in ⟩ "Otto-Meinecke-Straße" benannt.
Initiator: rosa strippe e.V., Bochum
Zum Lebensweg: Otto Meinecke, geboren am 20. Oktober 1880 in Witten an der Ruhr, Fabrikant und Kaufmann von Beruf, wohnhaft 1940 in Dortmund, Kleppingstraße 2.

Deportation in das KZ Sachsenhausen bei Berlin, dort Opfer einer gezielten Mordaktion gegen Homosexuelle im Sommer 1942, bei der allein im Juli und August mindestens 95 namentlich bekannte Männer umgebracht wurden. Angebliche Todesursache "Kopfschuss bei Fluchtversuch", Tod am 13. Juli 1942

Ausführlicher: Wir erinnern an Otto Meinecke (pdf)  (Update: 19. März 2016)
Bild: © Jürgen Wenke, rosa strippe e.V.