Der Gesprächskreis Homosexualität

der Ev. Advent-Zachäus-Kirchengemeinde Berlin-Prenzlauer Berg
war Initiator der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.

Totgeschlagen - Totgeschwiegen -
den homosexuellen Opfern
des Nationalsozialismus

Gedenktafel für die Homosexuellen Opfer - KZ Sachsenhausen

Stolpersteine

für die bisher namentlich bekannten ermordeten Homosexuellen des KZ Sachsenhausen & des Männerlagers im KZ Ravensbrück

Peter Stöckl



Häftlingsnummer 24673
KZ Ravensbrück | Männerlager
Kein Stolperstein vorhanden.
Geboren am: 18.06.1899
Geburtsort: Bürg | Krs. Mühldorf
Ermordet am: 24.09.1942
Verlegeort:  
Initiator:  
Zum Lebensweg: Peter Stöckl wurde am 2. Juli 1905 in ⟩  Bürg | Krs. Mühldorf am Inn in Österreich geboren. Er war später Händler von Beruf und verheiratet.

Die Polizei transportierte ihn am 1. September 1941 auf Anweisung der Kriminalpolizei München in das ⟩  KZ Flossenbürg, wo ihn die SS als "§175-Vorbeugungshäftling" einstufte und er die Häftlingsnummer 3.034 erhielt.

Von hier verlegte man ihn am 18. Juli 1942 in das Männerlager des KZ Ravensbrück, wo er die Häftlingsnummer 2.467 erhielt.

Peter Stöckl wurde am 14. Mai 1943 im KZ Ravensbrück im Alter von 37 Jahren ermordet, angeblich starb erum 14.00 Uhr an einer Lungenentzündung.
Autor: Rainer Hoffschildt (Hannover); Lothar Dönitz (Berlin, 2020).
Quellen:
Archiv der Gedenkstätte Flossenbürg, Signatur: AGFI S.22.0061.
Karteikarten im ⟩  Aroslen Archives International Center on Nazi Persecution (ehem. Internationaler Suchdienst Arolsen.)