Der Gesprächskreis Homosexualität

der Ev. Advent-Zachäus-Kirchengemeinde Berlin-Prenzlauer Berg
war Initiator der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.

Totgeschlagen - Totgeschwiegen -
den homosexuellen Opfern
des Nationalsozialismus

<Gedenktafel für die Homosexuellen Opfer - KZ Sachsenhausen

Stolpersteine

für die bisher namentlich bekannten ermordeten Homosexuellen des KZ Sachsenhausen

Richard Rennert



Kein Stolperstein vorhanden.
Geboren am: 07.04.1907
Geburtsort: Chemnitz | Sachsen
Ermordet am: 23.04.1940
Verlegeort:  
Initiator:  
Zum Lebensweg: Richard Rennert wurde am 7. April 1907 in Chemnitz in Sachsen geboren und evangelisch getauft.1 Er wohnte später in Berlin SO36, Hoffmannsdamm 29 (heute: 10995 Berlin, Erkelenzdamm), er war nicht verheiratet und von Beruf Strumpfpresser.

Am 9. April 1940 transportierte man ihn in das KZ Sachsenhausen bei Berlin, wo die SS ihn als §175-"Berufsverbrecher" einstufte und er die Häftlingsnummer 18.266 erhielt. Richard Rennert verstarb bereits am 23. April 1940 im Alter von 33 Jahren.KZ Sachsenhausen. Zu seinem Tod gab die SS offiziell an, er sei angeblich um 11:00 Uhr an einer Zellgewebsentzündung am linken Unterschenkel verstorben.
Autor: Rainer Hoffschildt, Hannover (Dezember 2017). Ich danke Fred Brade und Joachim Müller, beide Berlin, für die Informationen aus dem Archiv der Gedenkstätte Sachsenhausen.

Fussnoten:
1 KZ Sachsenhausen 1939-1945: ⟩ Internet-Totenbuch der Gedenkstätte Sachsenhausen.