Der Gesprächskreis Homosexualität

der Ev. Advent-Zachäus-Kirchengemeinde Berlin-Prenzlauer Berg
war Initiator der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.

Totgeschlagen - Totgeschwiegen -
den homosexuellen Opfern
des Nationalsozialismus

<Gedenktafel für die Homosexuellen Opfer - KZ Sachsenhausen

Stolpersteine

für die bisher namentlich bekannten ermordeten Homosexuellen des KZ Sachsenhausen

Wilhelm Eschenburg



Kein Stolperstein vorhanden.
Geboren am: 22.01.1881
Geburtsort: Settin | Schwerin
Ermordet am: 23.11.1939
Verlegeort:  
Initiator:  
Zum Lebensweg: Wilhelm Eschenburg wurde am 22. Januar 1881 in Settin bei Schwerin in Mecklenburg geboren und evangelisch getauft.1 Der Ledige wohnte später in Schwerin und war von Beruf Arbeiter.

Am 21. Mai 1938 transportierte man ihn in das KZ Sachsenhausen bei Berlin, wo die SS ihn als §175-Häftling einstufte und er die Häftlingsnummer 1.741 erhielt. Wilhelm Eschenburg verstarb am 23. November 1939 im Alter von 58 Jahren im KZ Sachsenhausen.
Autor: Rainer Hoffschildt, Hannover. Ich danke Fred Brade und Joachim Müller, beide Berlin, für die Informationen aus dem Archiv der Gedenkstätte Sachsenhausen.
Fussnoten:
1  KZ Sachsenhausen 1939-1945: ⟩ Internet-Totenbuch der Gedenkstätte Sachsenhausen.