Der Gesprächskreis Homosexualität

der Ev. Advent-Zachäus-Kirchengemeinde Berlin-Prenzlauer Berg
war Initiator der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.

Totgeschlagen - Totgeschwiegen -
den homosexuellen Opfern
des Nationalsozialismus

<Gedenktafel für die Homosexuellen Opfer - KZ Sachsenhausen

Stolpersteine

für die bisher namentlich bekannten ermordeten Homosexuellen des KZ Sachsenhausen

Walter Kehrberg



Kein Stolperstein vorhanden.
Geboren am: 20.07.1907
Geburtsort: Stettin
Ermordet am: 09.04.1940
Verlegeort:  
Initiator:  
Zum Lebensweg: Walter Kehrberg wurde am 20. Juli 1907 in Stettin in Pommern, heute Polen, geboren und evangelisch getauft.1 Der Ledige wohnte auch später in Stettin und war von Beruf Arbeiter.

Am 4. März 1937 transportierte man ihn in das KZ Sachsenhausen, wo die SS ihn als "§175-Schutzhäftling" einstufte. Offenbar ging er dem KZ zweimal zu, denn er erhielt die Häftlingsnummern 564 und 2.096. Die letztere Nummer lässt vermuten, dass er dem KZ 1939 nochmals zuging. Walter Kehrberg verstarb am 9. April 1940 im Alter von 32 Jahren im KZ Sachsenhausen.

Im Totenbuch der Gedenkstätte ist ein gleichnamiger Alfred Kehrberg, geb. 25.12.1909, Stettin, Todesdatum: 09.02.1940, Häftlingsnummer(n): 5427 eingetragen. Handelt es sich um seinen Bruder oder einen Verwandten?2
Autor: Rainer Hoffschildt, Hannover (März 2018). Ich danke Fred Brade und Joachim Müller, beide Berlin, für die Informationen aus dem Archiv der Gedenkstätte Sachsenhausen.
Fussnoten:
1 KZ Sachsenhausen 1939-1945: ⟩ Internet-Totenbuch der Gedenkstätte Sachsenhausen.
   Recherche Lothar Dönitz, Berlin