Der Gesprächskreis Homosexualität

der Ev. Advent-Zachäus-Kirchengemeinde Berlin-Prenzlauer Berg
war Initiator der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.

Totgeschlagen - Totgeschwiegen -
den homosexuellen Opfern
des Nationalsozialismus

<Gedenktafel für die Homosexuellen Opfer - KZ Sachsenhausen

Stolpersteine

für die bisher namentlich bekannten ermordeten Homosexuellen des KZ Sachsenhausen

Wilhelm Gustav Müller



Kein Stolperstein vorhanden.
Geboren am: 13.02.1887
Geburtsort: Wattenscheid | Ruhrgebiet
Ermordet am: 27.02.1942
Verlegeort:  
Initiator:  
Zum Lebensweg: Wilhelm Gustav Müller wurde am 13. Februar 1887 in Wattenscheid im Ruhrgebiet geboren.1 Er wohnte später in Essen-Steele im Ruhrgebiet, Bochumer Straße 387, war verheiratet und Berginvalide.

1941 transportierte man ihn in das KZ Sachsenhausen, wo ihn die SS als §175-Häftling einstufte und er die Häftlingsnummer 39.309 erhielt. Wilhelm Müller verstarb am 27. Februar 1942 im Alter von 55 Jahren im KZ Sachsenhausen angeblich um 9:15 Uhr an Kreislaufschwäche beim Grundleiden Ruhr.
Autor: Rainer Hoffschildt, Hannover (März 2018). Ich danke Prof. Rüdiger Lautmann, Berlin, der im Internationalen Suchdienst in Bad Arolsen forschte, für zusätzliche Informationen. Ich danke Jürgen Wenke, Bochum für die Informationen aus dem Archiv der Gedenkstätte Sachsenhausen.
Fussnoten:
1 KZ Sachsenhausen 1939-1945: ⟩ Internet-Totenbuch der Gedenkstätte Sachsenhausen.