Der Gesprächskreis Homosexualität

der Ev. Advent-Zachäus-Kirchengemeinde Berlin-Prenzlauer Berg
war Initiator der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.

Totgeschlagen - Totgeschwiegen -
den homosexuellen Opfern
des Nationalsozialismus

<Gedenktafel für die Homosexuellen Opfer - KZ Sachsenhausen

Stolpersteine

für die bisher namentlich bekannten ermordeten Homosexuellen des KZ Sachsenhausen

Walter Riemann



Kein Stolperstein vorhanden.
Geboren am: 05.07.1909
Geburtsort: Bad Seegeberg
Ermordet am: 01.01.1940
Verlegeort:  
Initiator:  
Zum Lebensweg: Walter Riemann wurde am 5. Juli 1909 in Bad Segeberg in Schleswig-Holstein geboren und evangelisch getauft.1 Der Ledige wohnte zuletzt in Großenbrode bei Oldenburg in Schleswig-Holstein auf dem Flugplatz, der von 1937 bis 1942 errichtet wurde, und war Landarbeiter von Beruf.

Anfang Juli 1939 transportierte man ihn in das KZ Sachsenhausen, wo ihn die SS als §175-Häftling einstufte und er die Häftlingsnummer 770 erhielt. Walter Riemann verstarb am 1. Januar 1940 im Alter von 30 Jahren im KZ Sachsenhausen.
Autor: Rainer Hoffschildt, Hannover (März 2018). Ich danke Fred Brade und Joachim Müller, beide Berlin, für die Informationen aus dem Archiv der Gedenkstätte Sachsenhausen.
Fussnoten:
1 KZ Sachsenhausen 1939-1945: ⟩ Internet-Totenbuch der Gedenkstätte Sachsenhausen.