Der Gesprächskreis Homosexualität

der Ev. Advent-Zachäus-Kirchengemeinde Berlin-Prenzlauer Berg
war Initiator der Gedenktafel für die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus.

Totgeschlagen - Totgeschwiegen -
den homosexuellen Opfern
des Nationalsozialismus

<Gedenktafel für die Homosexuellen Opfer - KZ Sachsenhausen

Stolpersteine

für die bisher namentlich bekannten ermordeten Homosexuellen des KZ Sachsenhausen

Wilhelm Rohlfs



Kein Stolperstein vorhanden.
Geboren am: 06.11.1882
Geburtsort: Kiel
Ermordet am: 31.01.1940
Verlegeort:  
Initiator:  
Zum Lebensweg: Wilhelm Rohlfs wurde am 6. November 1882 in Kiel in Schleswig-Holstein geboren.1

Am 6. Februar 1936 verurteilte ihn ein Gericht in Rostock in Mecklenburg nach §175, Ziffer 3, zu einer Zuchthausstrafe von zwei Jahren. Zur Strafverbüßung überführte man ihn auch in das Zuchthaus Bützow-Dreibergen in Mecklenburg. Von dort überstellte man ihn am 11. Februar 1938 nach Neustrelitz in Mecklenburg, anscheinend nach verbüßter Strafe.

Möglicherweise transportierte man ihn etwa im Mai 1938 in das KZ Sachsenhausen bei Berlin, wo er die Häftlingsnummer 1.560 erhielt. Wilhelm Rohlfs verstarb am 31. Januar 1940 im Alter von 57 Jahren im KZ Sachsenhausen.
Autor: Rainer Hoffschildt, Hannover (März 2018). Ich danke dem Historiker Dr. Jan-Henrik Peters, der in Mecklenburg-Vorpommern forschte, für Informationen.
Fussnoten:
1 KZ Sachsenhausen 1939-1945: ⟩ Internet-Totenbuch der Gedenkstätte Sachsenhausen.